Cowboy will gelernt sein!

Seminar „Rinderarbeit“ auf der Galloway-Star-Ranch

Seminarleiter: Phillip Martin Hauk

Von Innen hatten die Jungrinder der Galloway-Star-Ranch eine Reithalle noch nicht gesehen. Fröhlich bockten und stürmten die schwarzen Zotteltiere durch die Halle. Doch schnell wurde ihnen Benimm beigebracht. 10 angehende Cowboys und Cowgirls hatten es sich am vergangenen Wochenende in Gottesgabe zur Aufgabe gemacht, die hohe Schule der Rinderarbeit zu erlernen. Mit Philipp Martin Haug als Seminarleiter konnte ein hochkarätiger Trainer für das Anfängerseminar gewonnen werden. Haug ist seit neun Jahren in Folge Deutscher Meister der Working Cowhorse EWU und hat bei der Deutschen Quarterhorse Association (DQHA) ebenso wie bei der American Quarterhorse Association (AQHA) zahlreiche Meistertitel in den Disziplinen Cutting und Working Cowhorse gewonnen.


Wer meint, dass Pferd und Reiter wild herum galoppieren, um die Rinder in Schach zu halten, der liegt völlig falsch. „Ruhe und Gelassenheit ist die erste Pflicht des Cowboys“, meinte der erfahrene Cutting Mann Haug aus Brandenburg. Um den „Cow-Sense“ eines Pferdes zu wecken, muss sich der Reiter erst einmal vorsichtig der Herde nähern. Schnell erkennt das Pferd, dass die Rinder ab einem gewissen Abstand ausweichen. „Hat das Pferd das erst einmal kapiert, liegt es am Team Reiter und Pferd, im richtigen Abstand zur Kuh zu bleiben und schnell auf Stopps und Wendungen zu reagieren“, versicherte Haug. Mit viel Engagement gingen Reiter und Pferde ans Werk. Das „Setteln“ also die Herde im Kreis ruhig halten, ein Rind aus der Herde cutten oder herausschneiden oder das gezielte Vorwärtstreiben klappte nach zwei Tagen Intensivtraining schon ganz gut.


Da dieser Kurs sehr schnell ausgebucht war, planen wir, im Herbst einen weiteren Kurs anzubieten. Wer Interesse hat, in den Adressverteiler aufgenommen zu werden, schickt uns eine Email.